Tiere in Tikal im Überblick
Der Nationalpark Tikal ist UNESCO-Welterbe, und zwar wegen seiner Kultur und wegen seiner Natur. Die Tempel stehen im tropischen Wald des Petén, und dieser Wald lebt. Zu den Tieren in Tikal zählen Brüllaffen, Yucatán-Klammeraffen, Nasenbären, Tukane und das Pfauentruthuhn. Auch Jaguare und Pumas leben im Park. Auf einem Tagesausflug bekommst du sie aber nur sehr selten zu sehen.
Die Tiere sind wild, und niemand kann dir eine Begegnung zusagen. Planen kannst du dagegen die Zeit auf den Waldwegen zwischen den Tempeln. Am einfachsten verbindest du Ruinen und Wald bei einem geführten Tag ab Flores. Wie das aussieht, zeigen die Ausflüge nach Tikal ab Flores.

Welche Tiere in Tikal leben
Arten, die im Park vorkommen. Dass sie dort leben, heißt nicht, dass du sie siehst.
| Tier | Wo du schaust | Chance auf eine Begegnung |
|---|---|---|
| Brüllaffen | In den Bäumen, oft zuerst zu hören | Möglich, nicht garantiert |
| Yucatán-Klammeraffen | Im Kronendach | Möglich, nicht garantiert |
| Weißrüssel-Nasenbären | Am Boden entlang der Wege | Möglich, nicht garantiert |
| Tukane | In den Bäumen und im Flug | Möglich, nicht garantiert |
| Pfauentruthuhn | Auf Wiesen und Wegen | Möglich, nicht garantiert |
| Jaguar und Puma | Tiefer Wald | Auf Tagesbesuchen sehr selten |
| Vögel insgesamt (über 330 Arten) | Überall, vor allem im Kronendach | Rufe und Bewegung sind ständig da |
| Schlangen (38 Arten) | Waldboden | Bleib auf den markierten Wegen |
Für die meisten Besucher gilt: Plane den Tag um die Tempel herum und sieh die Tiere als Zugabe.
Unsere Wahl: Tiere beobachten in Tikal
Eine Tour am Nachmittag bis zum Sonnenuntergang mit einem Guide, der nach Tieren Ausschau hält.
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Ausflüge nach Tikal ab Flores
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Brüllaffen, Nasenbären und Tukane
Die Brüllaffen fallen den meisten Besuchern zuerst auf, oft wegen ihrer lauten Rufe aus den Bäumen. Auch Yucatán-Klammeraffen leben im Park. Auf dieser Seite steht der Sammelname Brüllaffen, weil Guides für die örtliche Art unterschiedliche Namen benutzen.
Weißrüssel-Nasenbären läufst du am ehesten am Boden nahe der Wege über den Weg. Tukane zeigen sich in den Bäumen darüber, und das Pfauentruthuhn geht über offene Wiesen.
Verlass dich bei nichts davon auf eine bestimmte Zeit oder einen bestimmten Ort. Bleib lieber an jedem Waldstück ein paar ruhige Minuten stehen, statt von Tempel zu Tempel zu hetzen.

Vögel, Schlangen und Großkatzen
Die großen Zahlen und die seltenen Tiere.
Vögel
Im Park sind mehr als 330 Vogelarten nachgewiesen. Am bekanntesten sind die Tukane, und das Pfauentruthuhn ist ein häufiges Bild von den offenen Flächen.
Schlangen
Im Park leben 38 Schlangenarten. Die einfache Regel lautet: Bleib auf den markierten Wegen. Das schützt auch die Ruinen.
Jaguare und Pumas
Beide Großkatzen leben im Park. Auf Tagesbesuchen sind Sichtungen sehr selten. Rechne mit einem Jaguar nur als Glücksfall, nicht als Teil einer Tour.
Regeln im Park für den Umgang mit Tieren
Kurz und klar.
Nicht füttern
Im Park ist Füttern verboten. Das gilt auch für Nasenbären, die nah herankommen und nach Essen suchen.
Auf den markierten Wegen bleiben
Respektiere gesperrte Bereiche, beschädige keine Bauwerke und nimm deinen Müll mit.
Abstand halten
Es gibt keinen festen Abstand in Metern, also entscheide mit Vernunft. Behandle kein Wildtier als zahm oder harmlos, und geh nie auf ein Tier zu, um ein Foto zu machen.
Regen und nasse Wege
Die feuchteren Monate dauern etwa von Mai bis Oktober, mit häufigem Regen am Nachmittag und rutschigen Wegen. Von etwa November bis April regnet es weniger. In beiden Zeiten ist es warm und feucht, bei grob 24 bis 35 °C. Mehr dazu in der Reisezeit für Tikal.
Früh am Morgen und am Abend
Mit Zusatzticket und zugelassenem Guide kommst du etwa von 04:00 bis 06:00 Uhr und von etwa 18:00 bis 20:00 Uhr in den Park. Reguläre Öffnungszeit ist 06:00 bis 18:00 Uhr. Ob du in diesen Zeitfenstern mehr Tiere siehst, kann dir niemand versprechen. Details stehen bei Sonnenaufgang in Tikal und beim Eintritt für Tikal.
Plane den Rest deiner Reise
Mehr Ruinen und die passende Jahreszeit.

Die Tempel von Tikal
Tempel I, Tempel IV und die Gran Plaza, dazu Hinweise zum Aufstieg.

Yaxhá
Ruinen an einer Lagune in einem geschützten Waldpark bei Flores.

Beste Reisezeit
Regen, Hitze und was die Jahreszeiten für die Wege bedeuten.
Du willst den Petén mit dem Hochland verbinden? Antigua und der Atitlán-See haben eigene Guides.
Tiere in Tikal: häufige Fragen
Kann man in Tikal Jaguare sehen?
Jaguare leben im Park, aber auf Tagesbesuchen sind Sichtungen sehr selten. Plane deinen Besuch um die Ruinen und sieh einen Jaguar als Glück.
Gibt es Brüllaffen in Tikal?
Ja. Brüllaffen leben im Park, ebenso Yucatán-Klammeraffen.
Darf ich die Nasenbären füttern?
Nein. Füttern von Wildtieren ist im Park verboten. Halte Essen außer Reichweite und nimm deinen Müll mit.
Wie nah darf ich an die Tiere heran?
Es gilt kein fester Abstand in Metern. Geh nicht auf Affen, Nasenbären, Schlangen oder Großkatzen zu, und behandle keines dieser Tiere als zahm.
Brauche ich einen Guide, um Tiere in Tikal zu sehen?
Nein, für einen normalen Besuch am Tag ist kein Guide vorgeschrieben. Ein zugelassener Guide ist Pflicht für die frühen und abendlichen Besuche mit Zusatzticket.
Ist das die offizielle Website des Nationalparks Tikal?
Nein. TikalRuins.com ist ein unabhängiger Reiseführer. Die Seite ist nicht die offizielle Website des Parks, von CONAP, des Kulturministeriums oder von INGUAT und steht in keiner Verbindung zu Tourveranstaltern oder Hotels.